Template_Logo
Teplate_Name_gebogen_flach_transp
Vortragsabend
2-P1070929
1-P1070926
Der Titel: "Karfiol und Paradeiser" ist erst einmal verwirrend. Was ist das? Die Erklärungen brachte Thomas Janscheck - hier beim Einrichten des Beamers - jedoch bald. Karfiol ist Blumenkohl und Paradeiser sind Tomaten.
So führte er durch die 1,5 Stunden mit sehr viel Detailwissen über die Herkunft vieler Obst- und Gemüsesorten, die für uns heute selbstverständlich sind.
Anhand von Karten über die Verkehrswege der einzelnen Geschichtsepochen zeigte er, wann welche Lebensmittel aus der ganzen Welt zu uns gefunden haben."Sonst wären wir wirklich nur die "Krauts" und hätten im Winter nur Kraut und Äpfel zu essen."
Dabei blitzen immer wieder philosophische Kostbarkeiten durch,
wie: "Als Gärtner sind Sie privilegiert, denn das erdet."
Die 25 Zuhörer wußten am Ende jedenfalls auch ein paar neue Würzkombinationen mehr (Salbei/Knoblauch/Thymian und Sellerie/Dill/Pfeffer/Oregano).
Es ist nie zu früh ...
 
sich Gedanken zu machen. Jetzt juckt es schon in der Fingern wieder auszusäen. Im beheizten Gewächshaus ist das ja schon möglich, bald aber auch im ungeheizten.
Wie bei den Menschen gibt es bei den Pflanzen gute und schlechte Nachbarn. In einem Dorf ist es nicht nützlich, dass es nur Bauern gibt. Es ist sinnvoll, dass ein Metzger das Fleisch zerlegt, jemand die Milch weiterverarbeitet, jemand die Maschinen reparieren kann oder ein Veterinär für die Tiergesundheit
sorgt. So ist es auch bei den Pflanzen. Manche von ihnen brauchen mehr von der einen Sorte Nähr-
stoffe, manche von einer anderen. Einige wurzeln sehr tief und holen sich dort ihre Nahrung, an-
dere haben flache Wurzeln und suchen direkt unter der Oberfläche. Ihre Bedürfnisse ergän-
zen sich also und sie können auf diese Weise recht nah beieinander wachsen.
Manche Pflanzen helfen sich auch "aus Versehen" gegenseitig:
Viele Schädlinge verlassen sich bei der Suche nach der richtigen Pflanze auf den Ge-
ruch. Eine Möhrenfliege, die gerne ihre Eier an eine Karotte ablegen möchte, ist
ziemlich verwirrt, wenn es dort ganz stark nach Zwiebel riecht. Oft dreht sie
dann ab und sucht woanders weiter, denn Zwiebel ist falsch.
So gibt es also gute und schlechte Nachbarn.
An den Kreuzungspunkten kann man erkennen, ob zwei Pflanzen gut zueinander passen, oder nicht. Der Reihenabstand ist 20cm bei guten Nachbarn.
Besser nicht nebeneinander
Sind sich egal
Helfen einander
Pflanzvorschläge
für Blumenkästen
 
Gute-Nachbarn
Begleittext zum
Vortrag über Kletterpflanzen